Artikel: Unter der Oberfläche
Unter der Oberfläche
Ich frage mich oft, was unter der Oberfläche geschieht.
Das Meer. Ein See. Ein Fluss.
Von dort, wo wir stehen, sehen wir Blau. Grün. Manchmal Grau. Spiegelungen des Himmels.
Aber darunter bewegt sich eine andere Welt.
Algen biegen sich, rollen sich ein, strecken sich mit dem Wasser. Sie kämpfen nicht gegen die Strömung. Sie folgen ihr. Sie tanzen.
Ich stelle mir vor, wie ihre Farben sich ständig verändern. Mit dem Morgenlicht. Mit der Tiefe des Wassers. Mit der Jahreszeit. Das Grün eines Sees. Ein dunkles Meer in der Nacht. Ein Riff, das in der Sonne leuchtet.
Vielleicht deshalb habe ich immer wieder dieselbe Bewegung gezeichnet.
Kurven. Wellen. Farben, die sich überlagern, verschwinden, woanders wiederkehren.
Ich wollte keine Algen zeichnen.
Ich zeichnete die Bewegung, die ich mir unter der Oberfläche vorstellte.
Nacht. Riff. Düne. Drift. Vier Versionen desselben Tanzes.
Und dann wurde dieser Tanz unter Wasser zu einem Pareo.
Es gibt etwas an einem Pareo, das ich schon immer geliebt habe. Nicht das Objekt selbst — die Geste. Die Art, wie man ihn um sich wickelt. Locker. Ohne viel nachzudenken. Der Knoten ist nie perfekt, und genau das ist richtig so.
Man steht vom Handtuch auf. Sonnenbrille auf. Die Haare noch nass, wahrscheinlich. Der Badeanzug ist derselbe. Aber etwas hat sich verändert.
Man fühlt sich angezogen. Nicht wirklich angezogen. Gerade genug.
Algae Dance ist als Pareo in vier Farben erhältlich — Nacht, Riff, Düne und Drift.